was ich geschrieben habe ist wirklich kein Witz, der Prüfer kam mir vor wie ein Praktikant und war angeblich nur zur Aushilfe da. Mit dem ehemaligen und auch dem jetzigen Leiter der Prüfstelle geht es mir wie dir, man kann es auch fast als Freundschaft bezeichnen. Der eine fährt Jaguar E und Mini, der andere FK 1000. Auf beide trifft das zu, was Du beschrieben hast. Ich bleibe deswegen trotzdem bei der Prüfstelle, mit Mopeds und Anhängern 3x im Jahr. Meine LED-Blinker werde ich aber wieder zurückbauen, Glühlampen gefallen mir besser und ich sehe in den LED's keinen Vorteil. Gruß Hartmut
Wenn der Sinn und Zweck nicht der Einsatz von Led's ist und man bei Glühlampen bleibt, gibt es sicherlich keine Fragen. Und wenn dem Prüfer wie dem, der meine letzte HU gemacht hat und mich fragt, wie man denn die Tür aufbekommt, weil er nicht auf die Idee kommt, auf den Schliesszylinder zu drücken, den 1. Gang nicht findet, wieder fragt "wie startet man den denn?, die OBD-Steckdose sucht und zu allem Überfluss unter der Vorderachse stehend fragt, ob der noch Trommelbremsen hat, obwohl er die Festsättel hätte greifen können, "tut's - tut's nicht" reicht, hat man kein Problem. Aber ein erfahrener Prüfer könnte Led's sofort erkennen (An/Aus statt langsam An / langsam Aus) und wissen, dass das ohne größeren Aufwand bei älteren Autos (nicht nur bei 6V) nur mit einem lastunabhängigen Relais geht und dann unangenehme Fragen stellen und tatsächlich sogar die Plakette verweigern.
Nur als Hinweis; Der Gesetzgeber schreibt nicht nur die Blinkerkontrollmöglichkeit vor, sondern auch die Blinkerausfallkontrolle, d.h. schnelles Blinken bei Ausfall einer Lampe. Das ist bei einem lastunabhängigen Relais nicht gegeben. Bei mir hat der TÜV es nicht gemerkt.
Hier noch Bilder von dem neuen und dem alten Lager. Im Schraubstock konnte ich es besser prüfen und ein Axialspiel von ca. 0,4 mm gemessen. Verschleiß oder Beschädigungen sind aber nicht zu erkennen. [[File:P1030788.JPG|none|auto]][[File:P1030790.JPG|none|auto]][[File:P1030792.JPG|none|auto]][[File:P1030793.JPG|none|auto]][[File:P1030794.JPG|none|auto]][[File:P1030795.JPG|none|auto]] Ich lese auf dem alten Lager: SKF; Germany; 1OG - 88107 auf dem neuen: 621407; Turkey; 22/1; ORS
Das neue Lager ist drin und die Vibrationen sind verschwunden, ich kann wieder ungestört cruisen. Das alte Lager muß ich auftrennen und genau untersuchen, es fühlt sich bis auf minimales Kippspiel an wie neu. Danke für Eure Angebote!
[quote=KennerWanne|p5812] Mit der Verzahnung einspannen und dann den Schlag messen ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich zielführend, da die Welle ja im Lager anders geführt wird.
Hallo Klaus, das ist zwar richtig, heißt aber auch, dass das Lager bei jeder Umdrehung eine (elastische) Wechselbiegung in die Welle leitet. Solange das Lager noch quasi spielfrei ist (CN oder C3?), wird das Rad ausreichend genau geführt, aber das Lager leidet darunter und ist wahrscheinlich genau deswegen jetzt defekt. Ich warte auf die andere Seite.
Hallo Toby und Wannenschrauber, ich habe jetzt zunächst von MM ein neues Lager erhalten und baue dieses ein. Ich befürchte, dass alle Wellen nicht rund laufen und dass das einfach die toleranzbehaftete alte Fertigung ist. Wir haben in der Drehmaschine festgestellt, dass die linke Welle, die in meiner Wanne mit montiertem Rad einwandfrei läuft, sogar noch stärker schlägt. Wenn man sie mit der Verzahnung einspannt, schlägt der Radflansch ca. 4mm. Dass der Vorbesitzer die früher mal beide "verbogen" hat, kann ich mir nicht vorstellen. Falls ich auf Euer Angebot zurückkommen muß, könnt Ihr die Welle mal einspannen und den Rundlauf prüfen? Das wäre so oder so mal interessant.
Neue Lage: Habe heute beide Seitenwellen in einer Drehmaschine vermessen lassen. Beide Wellen sind verbogen. Die Probleme beim Fahren macht die rechte Seite, hier schlägt das Rad ca. 2mm und ab 65 km/h spürt man Vibrationen. Hier ist doch eindeutig das Lager defekt, der Aussenring hat axial ca. 4/10 Spiel. Die Welle der linken Seite, wo das Rad noch problemlos läuft, ist noch stärker verbogen. Hier ist das Lager aber noch spielfrei. Habe jetzt bei MM ein neues Lager bestellt. Wenn das nicht problemlos läuft, muß ich jemanden finden, der die Wellen richten kann. Wahrscheinlich sind die Biegungen Fertigungsungenauigkeiten und das rechte Lager war eben zufällig das erste, was darunter gelitten hat. Die Vibrationen sind nicht neu, aber in der letzten Zeit stärker geworden.
Hallo, ich stelle mein Gesuch doch erstmal zurück. Da ich auf der anderen Seite, wo alles gut läuft, ebenfalls ca. 0,2 mm Planlauf messe, zweifle ich jetzt selbst an der Theorie und werde die Welle zunächst in einer Dreherei genau vermessen lassen. Wenn ich das linke Rad, welches am Auto gut läuft, rechts montiere, eiert es genauso wie das, bei dem ich bereits ohne Erfolg die Felge getauscht habe. Wenn ich dieses von Hand drehe, höre ich ein Geräusch, das sehr an ein defektes Lager erinnert. An der ausgebauten Welle kann ich an dem Lager nichts feststellen, es fühlt sich an wie neu. Hat jemand eine Idee? Wahrscheinlich werde ich als nächstes prophylaktisch das Lager erneuern.
Den Simmerring gibt es bei Motomobil. Für den Wechsel gibt es ein Spezialwerkzeug zum Herausziehen (s. WHB 10-3), mit etwas Improvisation geht es aber auch ohne. Dass die Kupplung bei der "Firma" etwas teurer wird, haben wir ja bereits dargestellt, das ist es aber wert, wenn man einmal Kupplungsrupfen erlebt hat. Es kann einem wirklich den Spaß verleiden! Gruß Hartmut
was ist denn da für 600€ genau gemacht worden? Ich habe damals 308€ bezahlt, incl. Schleifen der Schwungscheibe. Ich habe übrigens den Betrieb persönlich besucht und besichtigt. Hauptursache für das Rupfen war eine verzogene Mitnehmerscheibe (ca. 1,5 mm Planlauffehler). Daher noch ein Tip: Beim Einbau des Getriebes unbedingt aufpassen, dass dieses nicht mit seinem Gewicht unvollständig eingeschoben hängen bleibt!
Kupplung/clutch: #10 | RE: Kupplungsrupfen im Rückwärtsgang
Ich bin allerdings nicht sicher, ob Du bei essen(at)hennig-fahrzeugteile.de eine gebrauchte als Austauschteil brauchst. Meine Kupplung funktioniert übrigens immer noch perfekt.